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DOPANET® ist seit Mai 2021 eingetragen im Verbänderegister des Deutschen Bundestages, Referat ID2, Parlamentsarchiv, 

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

 

Ab Januar 2022 müssen alle Interessenvertretungen, die Kontakt zu Mitgliedern des Bundestages oder der Bunderegierung aufnehmen oder unterhalten, um unmittelbar oder mittelbar Einfluss auf deren Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse zu nehmen, in dem dann neu aufgelegten Lobbyregister verzeichnet sein. 

DOPANET® wird auch dort dann eingetragen sein, um die bestehenden Konversationen mit Mitgliedern des Parlaments aufrecht erhalten zu können. 

Wir sind ausdrückliche Befürworter dieses seit langen Jahren überfälligen Registers, da es nicht nur Transparenz ermöglicht, sondern auch erkennbar macht, ob jemand als Interessenvertreter überhaupt hinreichend vernetzt ist und tatsächlich Reichweite bis in die Lobby des Deutschen Bundestages besitzt. 


 


DOPANET ist online ...! 

 




DOPANET Wissen & Kommunikation befragt Prof. Dr. Helge Braun zur ePA

9.3.2021   Bei der von Microsoft Deutschland ausgerichteten Themenkonferenz „Digitales Deutschland“ nahm der Chef des Kanzleramtes und Bundesminister, Prof. Dr. Helge Braun am 9. März 2021 auf Nachfrage von J.M.Mielert (DOPANET Wissen & Kommunikation) zur elektronischen Patientenakte und dem Stand der Implementierung Stellung. 

Das Statement des Ministers beinhaltete neben dem Anerkenntnis allgemeiner Erfordernisse zur Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft wenig Konkretes. Er betonte den Nutzen der ePA und der im Zuge der der Implementierung der ePA begleitenden Module, wie dem elektronischen Impfausweis, dem elektronischen Rezept, dem elektronischen Medikationsplan und der Komponenten der Telematikinfrastruktur. Auf direkte Nachfrage von Dr. Wolfram Weiner betonte Prof. Braun, dass es „natürlich schade“ sei, dass es in der Bundesrepublik Deutschland im Angesicht der Pandemie und der nun stattfindenden Impfungen es noch immer keinen elektronischen Impfausweis gäbe. Weitere Nachfrage ergab, dass für die Implementierung solcher Dokumentationsmodule innerhalb der elektronischen Patientenakte der Bund zuständig wäre und nicht die Länder. Ferner betonte er die Notwendigkeit von adaptiven Gestaltungen auf europäischer Ebene. Der Minister blieb im Hinblick auf die Frage nach bestehendem Dissens mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten eine Antwort schuldig und warb um Verständnis für die pandemiebedingt anfallende, ausserordentliche Arbeitsbelastung im Zuge der ePA- und Impfausweiseinführung und zog Parallelen zu der 2015 entstandenen Arbeitsbelastung im Zuge der Einreise von 1 Million Zuwanderern. Prof. Braun erklärte ferner, dass die nunmehr an geimpfte Bürger ausgegebenen, analogen Impfbescheinigungen bei Vorliegen der technischen Voraussetzungen in einem weiteren Schritt sodann in dem elektronischen Impfausweis bzw. In der elektronischen Patientenakte abgebildet würden. Was die Vernetzung der Gesundheitsbehörden durch SORMAS betreffe, sei Deutschland auf gutem Wege. Abschließend betonte der Minister, dass neben der weiteren Optimierung der Corona-App mit Hochdruck an der Frage der Kontaktnachverfolgung über die App „LUCA“ gearbeitet werde und erste Bundesländer an einem Ankauf dieses Systems Interesse angemeldet hätten.


DOPANET Wissen & Kommunikation
Berlin, 9.3.2021




 


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Joachim Maurice Mielert

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